Ahrensdorf

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Geschichte

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(c) Karte: CC-BY-SA OpenStreetMap.org contributors


Ahrensdorf

Am Südwestrande des eigentlichen Teltowplateaus, hart am Rande des weiten Nuthe – Bruches, entstand vermutlich zu Beginn des13. Jahrhunderts das Dorf, als deutsche Gründung. 1242 finden wir es erstmalig in eine Urkunde erwähnt.

Das Landbuch Kaiser Karl IV. 1375 den Schlossherrn Heinrich von Gröben als Besitzer, der den Ort als Lehn vom Markgrafen innehatte und alle Abgaben der Bauern und Kossäten Empfing. Nach den Quitzowirren, um 1416, kam mit dem Schloße Beuthen auch Ahrensdorf an die Familie von Schlabrendorf, die es bis in die Zeit des Großen Kurfürsten besaßen. Letzterer legte es zum Amt Saarmund, von wo aus es verwaltet wurde.

Den Dreißigjährigen Krieg überlebten von 11 Hüfnern nur der Schulze Abraham Thele; außerdem hatten sich nur 3 Kossäten halten können. In der Zeit der Franzosenherrschaft, als wieder Domänen vom Staate veräußert werden mussten, wurde auch das Domänengut Saarmund als solches aufgelöst, so dass die Bewohner nicht mehr vom Amt abhängig waren, denn gleichzeitig gelangten ihre Dienste und Abgaben zur Ablösung.

Das typische Angerdorf der deutschen Kolonisten im Mittelalter hat sich als Kern der Ortslage bis heute behauptet. Spätere Ausbauten, besonders im vergangenen Jahrhundert, als sich die Einwohnerzahl verdoppelte, konnten nicht das Gepräge des alten Dorfes verwischen. Auch die Kirche weist noch mittelalterliche Reste auf, die beim 1597 statt gefundenen Ausbau in den Umfassungsmauern erhalten blieben.

Einwohner 1925: 248 männlich und 248 weiblich = 496 Personen

Quelle: Adressbuch Teltow 1927