Golm

Aus Veikkos-archiv
Wechseln zu: Navigation, Suche

Am Ostrand der Gemarkung wurden in den 1930er Jahren für die „Luftnachrichtenabteilung Oberbefehlshaber der Luftwaffe“ mehrere Gebäude errichtet. In der Feldmeisterschule war zudem der „Reichsmusikzug“ Herms Niels stationiert.

Zu DDR-Zeiten zog in den südöstlichen Teil (zum Kuhforter Damm hin) die Nationale Volksarmee ein - dort befindet sich heute die Bundeswehr -, in den nordwestlichen Teil (zum heutigen Bahnhof hin) die Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit - heute Teil der Universität Potsdam.

Im östlichen Teil von Golm gab es auch Bohrungen nach Erdgas, welche einige hundert Meter in die Erde reichten.

Von 1948 bis 1993 befand sich in der Nähe der Rundfunksender Golm für Mittelwelle. Die Sendeleistung betrug 20 kW. Dafür wurde 1948 aus dem Material der Türme der Funkstelle Rehmate ein 100 Meter hoher Holzturm gebaut, der an vier Auslegern die Sendeantennen trug (Vertikalreuse). Später wurde dieser Turm durch zwei 51 Meter hohe Stahlmasten (selbststrahlend, Marconiantenne mit kapazitiver Dachlast und Verlängerungsspule, 1 x Betriebsantenne, 1 x Ersatzantenne) ersetzt. Am 25. Oktober 1979 wurde der Holzturm, der seit dem 27. Oktober 1953, dem Tag der Sprengung des Holzturms in Wiederau (Pegau), das höchste Bauwerk aus Holz in der DDR gewesen sein dürfte, wegen Baufälligkeit gesprengt.



Text: Wikipedia

Liste der Autoren

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen von Wikipedia beschrieben.