Gräbendorf

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Geschichte

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(c) Karte: CC-BY-SA OpenStreetMap.org contributors


Über die ältere Geschichte des Dorfes liegt der Schleier des Vergessenseins: Wir wissen nur, dass es 1431 zu den großen Besitzungen der Edlen Schenken zu „Tupcz“ gehörte, die um diese Zeit mit dem Markgrafen von Brandenburg in engere Verhältnisse traten und sich gewissermaßen unter seine Schutz stellt.. Die erste Angabe der Größe von „ Gerwendorf“ Stammt vom Jahre 1624, das damals 26 Hufen umfasste; bewohnt war es von 11 Hüfnern, 7 Ganz – und 1 Halbkossäten. Nach dem Dreißigjährigen Kriege saßen nur noch 6 Hüfner dort. Ein Rittersitz oder ritterfreie Hufen waren niemals vorhanden, doch die Schenken von Teupitz das mit seinen Einkünften zu Lehen ausgetan.

1651 war Andreas Ideler im Besitz desselben, später die Familie Bergius, von der es Friedrich Wilhelm I. zwecks Vergrößerung seiner Herrschaft Königswusterhausen für 22 000 Taler kaufte und es zum Amt Blossin (Kr. Beeskow- Storkow) legte. Das am Südabhang des Wein- Berges belegen Gut wurde zur Zeit Friedrichs des Großen angelegt. Als sich der Staat nach den Befreiungskriegen gezwungen sah, einen gro0en teil der Domäne aufzulösen, fand auch die Veräußerung des Amtes Blossin statt und wurde das Dorf dem Rentamt Königswusterhausen unterstellt. Einen größeren Aufschwung nahm Gräbendorf nach Anlegung der Chaussee im Jahre 1867; es ist der Weg, der von Mittenwalde aus zum ehemals festen Schloss und späteren Bischofssitz Storkow führte, aber nie eine Bedeutung für den großen Verkehr hatte.

Eine weitere Entwicklung brachte die am Westabhange angelegte Ziegelei, deren ausgedehnte Gruben auch interessante Funde aus früheren Erdtagen lieferte.

Einwohnerzahl 1925: 321 männl. 302 weibl. Anbaufläche : 1050 ha Eisenbahnstation: Großbesten Fernstrecke Berlin – (Görl.Bhf) Halbe- Kottbus Postanschrift: Gräbendorf (Kr Teltow)

Quelle: Adressbuch Teltow 1927