Kummersdorf (Schiessplatz)

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Geschichte

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(c) Karte: CC-BY-SA OpenStreetMap.org contributors


Kummersdorf Artillerie Schiessplatz

Nach dem Französischen Kriege, als Berlins Vorstädte anfingen, sich in ungeahnter Weise zu vergrößern und in den Nachbargemeinden ebenfalls die Baulust einsetzte, wurde das Kriegsministerium gezwungen, den Schießplatz der Artillerie – Prüfungskommission von Tegel weiter wegzuverlegen.

Das geschlossene Waldgebiet der Kummersdorfer Forst, südlich des Großen Luches von Lüdersdorf schien am geeignesten hierfür und konnte im Jahre 1875 aus Mitteln der französischen Kriegsentschädigungen für 750 000 Mark angekauft werden. Hand in Hand mit der Verlegung des Schießplatzes ging der Bau einer Militäreisenbahn vor sich, die der Ausbildung des neugegründeten Eisenbahner – Bataillons dienen sollte.

Der genannte Truppenteil erheilt bei Rehagen einen ausgedehnten Übungsplatz, dem sich ein zwischen Kummersdorf und Sperenberg gelegener Pionier- Übungsplatz angliederte. Die am 15.Oktober 1875 eröffnete Militärbahn erleichterte zwar den Verkehr mit Berlin und förderte die Entwicklung der Klausdorfer Ziegelindustrie, aber der Schießplatz selbst leget sich verkehrshemmend zwischen verschiedene Dörfer des Teltows und der Randgebiete des benachbarten Kreises Jüterbog – Luckenwalde.

Diesem Umstande entsprang das Bedürfnis, eine Chausseeverbindung von Sperenberg nach Trebbin zu schaffen, die einen leichteren Verkehr zwischen den getrennten Kreisteilen ermöglichte.

Quelle: Adressbuch Teltow 1927