Alexander Schuke Orgelbau (Potsdam)

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Das Unternehmen wurde 1820 durch den Orgelbauer Gottlieb Heise in Potsdam gegründet. 1848 übernahm Carl Ludwig Gesell und 1868 dessen Sohn Carl Eduard Gesell die Firmenleitung. 1894 starb dieser kinderlos und Alexander Schuke (* 14. August 1870 in Stepenitz; † 16. November 1933 in Potsdam) kaufte das Unternehmen, das er in der Folgezeit zu einer der bekanntesten Orgelbaufirmen machte. Nach seinem Tod 1933 leiteten die beiden Söhne, Karl Ludwig Schuke und Hans Joachim Schuke, das Unternehmen gemeinsam.

1950 entschieden die beiden Brüder, in Berlin eine zweite Orgelbauwerkstatt zu gründen. Die damalige politische und wirtschaftliche Situation im Nachkriegs-Deutschland ließen es ratsam erscheinen, im Fall sich wirtschaftlich weiter einengender Verhältnisse, im Westteil Berlins eine betriebsbereite Arbeitsmöglichkeit zu schaffen. Hans-Joachim Schuke führte die Potsdamer Firma, die weiter in Privathand war, allein weiter. Karl Schuke nahm mit seinem Umzug 1953 nach Berlin die Gelegenheit wahr, die Berliner Werkstatt vom Potsdamer Betrieb zu trennen und führte sie mit dem Namen Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt GmbH weiter. 1972 wurde das Unternehmen in der DDR enteignet und als VEB Potsdamer Schuke Orgelbau weitergeführt. Orgelbaumeister Matthias Schuke, seit 1974 Mitarbeiter, reprivatisierte 1990 im Zuge der ökonomischen und politischen Wende das Unternehmen erfolgreich und ist seit dieser Zeit Inhaber und Geschäftsführer.

2004 bezog das Unternehmen ein neues Werkstattgebäude in den Havelauen in Werder (Havel).

Adresse: Gutenbergstraße 76 (Potsdam)


Text: Wikipedia

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