Alt Meteln

Aus veikkos-archiv
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Alt Meteln wurde bereits seit der Steinzeit besiedelt und 1284 erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Helmold von Schwerin das Dorf vom Bischof von Schwerin zu Lehen nahm. Der Ortsname deutet auf eine Besiedlung aus Westfalen hin. Nach dem Dreißigjährigen Krieg waren viele Höfe verlassen, doch ab 1690 wurde das Dorf wiederbelebt, es entstanden eine Schmiede, ein Krug und ein Forsthof. Die gotische Backsteinkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist das älteste Gebäude des Ortes.

Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich das Dorf weiter, es gab zahlreiche Handwerksbetriebe und in der NS-Zeit war Alt Meteln Musterdorf des Gaus Mecklenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich die Zahl der Gebäude durch Zuzug von Umsiedlern und Vertriebenen. 1953 wurde die LPG „Freies Leben“ gegründet und 1955 der Ort elektrifiziert. In den 1990er und 2000er Jahren wurde der Dorfkern saniert, wodurch Alt Meteln seinen dörflichen Charakter bewahrt hat.

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