Bentin

Aus veikkos-archiv
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Bentin ist ein Ortsteil der Gemeinde Rögnitz in Mecklenburg, der am 1. Juli 1950 eingemeindet wurde. Die Region ist seit jeher landwirtschaftlich geprägt und liegt im hügeligen Gebiet östlich des Schaalsees, nahe der Grenze zu Schleswig-Holstein.

Historisch gehörte das Gebiet zum Einzugsbereich der Schilde und war Teil der mecklenburgischen Kolonisationsbewegung im Mittelalter, als viele Dörfer und Städte im 13. und 14. Jahrhundert gegründet wurden. Während des Kalten Krieges befand sich in Bentin ein Agrarflugplatz, der landwirtschaftlich genutzt wurde. Bis heute ist die Landwirtschaft ein prägender Faktor für das Dorf und die Umgebung.

Gut Bentin

Das Gut Bentin bei Gadebusch in Mecklenburg war seit 1840 im Besitz der Familie von Schmarsow. In den 1920er Jahren gehörte es Karl Ludolf und Anne-Marie von Schmarsow und umfasste etwa 570 Hektar Land. In den 1930er Jahren erwarb die Stadt Hamburg das Gut, um die Versorgung ihrer Krankenhäuser sicherzustellen. Wie viele mecklenburgische Güter war auch das Gut Bentin ein bedeutender landwirtschaftlicher Betrieb, dessen Gutshaus und Wirtschaftsgebäude das Dorf prägten. Nach 1945 wurde das Gut im Zuge der Bodenreform enteignet und aufgesiedelt.

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