Bergamt Obernkirchen

Aus veikkos-archiv
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Die Geschichte des Gesammt-Bergamts Obernkirchen reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück und hängt eng mit dem Steinkohlebergbau in der Region Schaumburg zusammen. Die ersten urkundlichen Belege für den Bergbau stammen aus dem 14. Jahrhundert, und im Jahr 1806 wurden die Anfänge des späteren Gesamtbergamtes gelegt. Mit der Industrialisierung wurde das Amt als zentrale Verwaltung für die Bergbauaktivitäten in Obernkirchen eingerichtet, wobei ab 1867 die Leitung des Bergbaus offiziell durch das neue preußische Bergamt erfolgte.

Im Zuge der Privatisierung der Montanindustrie 1923 wurde die Verwaltung weiter ausgebaut und die Werke Obernkirchen und Barsinghausen 1941 zum "Gesamtbergamt Obernkirchen-Barsinghausen" zusammengelegt. Bis 1960 verblieb die Verwaltung des Steinkohlebergbaus in Obernkirchen, danach wurde der Abbau eingestellt, weil die Förderung wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war.

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