Carl-Friedrich-Gymnasium

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Das Carl-Friedrich-Gymnasium in Eisenach hat eine lange und bewegte Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Die Schule geht auf die Lateinschule von St. Georgen aus dem Jahr 1185 zurück, die Martin Luther von 1498 bis 1501 besuchte. Nach der Reformation wurde das ehemalige Dominikanerkloster ab 1531 als Schulgebäude genutzt, und 1555 erließ man eine Schulordnung, die Vorbild für andere Schulen im Land wurde. Im 17. Jahrhundert besuchte Johann Sebastian Bach die Schule von 1692 bis 1695.

1707 wurde sie zum Gymnasium illustre erhoben. 1840 erhielt die Schule ihren Namen nach dem Großherzog Karl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach. 1844 feierte man das 300-jährige Jubiläum. In den Jahren 1877 bis 1878 baute man die Aula an. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie 1946 in Luther-Gymnasium und 1950 in Luther-Oberschule umbenannt. 1960 richtete man im Gebäude ein Institut für Lehrerbildung ein. 1994 wurde sie als Martin-Luther-Gymnasium wiedergegründet, obwohl der historische Name Carl-Friedrich-Gymnasium in der Tradition erhalten blieb. 1995 begann der Umbau mit dem Neubau des Westflügels.

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