Deutsche Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime

Aus veikkos-archiv
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Die Deutsche Gesellschaft für Kaufmannserholungsheime wurde am 16. Dezember 1910 in den Büroräumen in der Friedrichstraße in Wiesbaden gegründet. Initiator und Gründer war Joseph Baum, der Inhaber der Textilfirma „Nassauische Leinenindustrie Joseph Maier Baum“. Die Gründung erfolgte mit dem Ziel, Erholungsheime für Angestellte und Kaufleute zu schaffen, um deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu fördern. Neben Joseph Baum war auch Heinrich Glücklich, der erste Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins, als Gründungsmitglied beteiligt.

Den Anstoß zur Gründung gab eine Schrift von Joseph Baum mit dem Titel „Ein soziales Problem des Kaufmannsstandes“, die im Jahr 1910 veröffentlicht wurde. Die Gesellschaft unterhielt Erholungsheime in Bad Kissingen, Traunstein, Bad Salzhausen und Wiesbaden. In Wiesbaden gehörten unter anderem das Kaiser Wilhelm Heim (später Joseph-Baum-Haus), das Kur- und Badehaus Kölnischer Hof sowie das Haus am Kurpark zu den Einrichtungen. Die Gesellschaft wurde später, ab 1962, unter dem Namen „Europäische Gesellschaft für Kur und Erholung“ weitergeführt.

Reklamemarken

Verzeichnis der Reklamemarken für die Erholungsheime.