Donauquelle

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Bregquelle (Donauursprung) bei Furtwangen

Nach allgemeiner Auffassung entsteht die Donau wenig östlich von Donaueschingen durch den Zusammenfluss der zwei Quellflüsse Brigach und Breg. Ein bekannter Merkspruch hierzu lautet: Brigach und Breg bringen die Donau zuweg. Als Donauquelle werden jedoch auch mindestens zwei echte Quellen bezeichnet; symbolisch die des Donaubachs in Donaueschingen und hydrologisch die des größeren Quellflusses Breg an der Martinskapelle bei Furtwangen.


Bedeutung der Donauquelle

Das Wasser von Flüssen sammelt sich aus einer kaum überschaubaren Anzahl von Quellgerinnen, die sich nach und nach vereinigen. Der Hauptstrang eines solchen Flusssystems ergibt sich an den vielen Vereinigungspunkten durch den, flussaufwärts verfolgt, jeweils größeren Fluss, und damit auch die Quelle des gesamten Flusses. Ein Hauptstrang wird manchmal auch über weitere Merkmale definiert wie Länge, Einzugsgebiet oder, die Namensgebung nicht weniger Flüsse aufgreifend, eine gleich bleibende Fließrichtung.

Seit jeher haben besondere Quellen, etwa durch ihre Größe oder durch ihre Lage am Anfang eines bedeutenden Fluss-Hauptstranges, auch eine mythologische Bedeutung gehabt, was sich in Quellheiligtümern zeigt oder in der Verehrung von Quellnymphen. Auch bei der Quelle des mächtigsten Stromes im Römischen Reich war dies der Fall; die (nach Tacitus in der Germania) den weich und sanft erhöhten Kammlagen des Abnoba-Gebirges entströmte Donau scheint man unter der Obhut der Göttin des Bergwaldes Abnoba, hier als Quell- und Flussgottheit, gesehen zu haben.

Im Gegensatz zur mythologischen Rolle ist die hydrologische Bedeutung der Donauquellen ungewöhnlich gering, da die Donau ober- und unterhalb von Tuttlingen einen so bedeutenden Teil ihres Wassers an das Rheinsystem verliert, dass sie dort die meiste Zeit des Jahres trocken fällt (Donauversinkung), dann bei Ulm, gewässerkundlich betrachtet, zum Nebenfluss der wesentlich wasserreicheren Iller wird und schließlich auch noch vom Inn etwas übertroffen wird.



Text: Wikipedia

Bild: Wikipedia/Haseluenne aus der deutschsprachigen Wikipedia

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