Dorfkirche Meßdunk

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Dorfkirche Meßdunk

Die heutige Kirche wurde von 1867 bis 1868 am nördlichen Ortsrand im Stil des Historismus vom Gutsbesitzer Rochow erbaut. Mit den Ausführungen wurde der Maurermeister August Eiserbeck aus Golzow beauftragt, dessen Pläne vom Regierungsbaumeister Horn überarbeitet wurden. Die alte Kirche am Friedhof war für „unwürdig“ befunden worden. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt. Im Jahre 1963 beschädigte ein Blitzschlag die Kirche, Reparaturen blieben trotzdem aus. 1980 sollte die Kirche abgerissen werden, der Abriss wurde aber nicht ausgeführt. Nach der Wende fand von 1990 bis 1993 die Instandsetzung der Kirche statt. Anschließend gründete sich ein Verein, der die Kirche seit dieser Zeit für Konzerte und andere Veranstaltungen nutzt. Im Jahr 1998 wurde die Kirche entwidmet.

Die Kirche ist ein Saalbau aus roten Ziegeln. Zu der Kirche gehört ein Turm im Westen der Kirche und eine Apsis. Die Seitenwände sind in drei Felder eingeteilt, in jedem Feld befinden sich zwei Rundbogenfenster. Der Turm hat zwei Geschosse, die Geschosse werden getrennt durch ein Friesband. Der Turm hat einen spitzen Helm mit vier Giebelfeldern. Die Kirche wurde im 19. Jahrhundert ausgemalt, die Malerei ist weitgehend erhalten geblieben. Die Ausstattung, Kanzel, Orgelprospekt und Empore sind aus der Bauzeit. Sehenswert ist ein Altarretabel aus dem Jahr 1474, das aus dem Vorgängerbau übernommen wurde. Es stammt von Gerard Weger, der auch den Altar in St. Katharinen in Brandenburg an der Havel schuf.


Text: Wikipedia

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