Eldena
Eldena ein Ortsteil von Greifswald geht auf das Ende des 12. Jahrhunderts gegründete Zisterzienserkloster Hilda zurück, das von dänischen Mönchen am Südufer der Ryckmündung errichtet wurde. Der Ort wurde erstmals zwischen 1193 und 1199 als „Hilda“ urkundlich genannt; der Name „Eldena“ taucht ab 1302 auf. Das Kloster prägte die Entwicklung der Region maßgeblich und war Ausgangspunkt für die Entstehung der Stadt Greifswald, die 1248 erstmals als Siedlung des Klosters erwähnt wurde.
Nach der Säkularisation des Klosters 1535 entstand ein herzogliches Amt, das 1634 durch Schenkung an die Universität Greifswald überging. Im 19. Jahrhundert wurde Eldena durch die Gründung der Königlichen Staats- und landwirtschaftlichen Akademie 1835 zu einem Bildungsstandort. 1898 erhielt Eldena Anschluss an die Kleinbahnlinie Greifswald–Wolgast, und 1939 wurde der Ort nach Greifswald eingemeindet. Heute ist Eldena vor allem durch die Klosterruine bekannt, die von Caspar David Friedrich künstlerisch verewigt wurde.
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