FSV Frankfurt

Aus veikkos-archiv
Version vom 26. August 2017, 12:29 Uhr von WikiSysop (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der FSV Frankfurt (vollständiger Name: Fußball-Sport-Verein 1899 Frankfurt) ist ein Sportverein in Frankfurt am Main. 1899 gegründet, gehört der Club aus dem Stadtteil Bornheim zu den traditionsreichsten Sportvereinen in Hessen. Spielort ist das Frankfurter Volksbank Stadion am Bornheimer Hang. Vor dem Zweiten Weltkrieg nahm der FSV an mehreren Endrunden um die Deutsche Meisterschaft teil und erreichte ein Meisterschafts- (1925) und ein Pokalfinale (1938). Seit der Saison 2008/09 spielt der Verein in der 2. Bundesliga.

Die 2006 aufgelöste Frauenabteilung war dreimal Deutscher Meister und fünfmal DFB-Pokalsieger und macht den FSV damit zu einem der erfolgreichsten Vereine in der Geschichte des deutschen Frauenfußballs, der überdies Spielerinnen wie Steffi Jones, Birgit Prinz, Sandra Smisek und Saskia Bartusiak hervorbrachte.

Neben der Fußballabteilung gibt es beim FSV auch Abteilungen für Tennis, Bowling und Leichtathletik. Für letztere trat einer der bekanntesten Frankfurter Sportler überhaupt an, der Weltrekordler über 100 Meter und Olympiasieger von 1960 Armin Hary.

Reklamemarken

Verzeichnis der Reklamemarken vom Fußballsportverein.

Geschichte

Der Verein wurde am 20. August 1899 unter seinem heutigen Namen gegründet. In seiner über 110-jährigen Geschichte hat der FSV Frankfurt – anders als die meisten heute höherklassig spielenden Vereine – nie fusioniert oder seinen Namen geändert. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges bildete man mit Eintracht Frankfurt zusammen kurzzeitig eine Kriegsspielgemeinschaft. Nach Kriegsende wurde der FSV Frankfurt wie alle Vereine aufgelöst und musste zu ersten Freundschaftsspielen kurzzeitig als SG Bornheim antreten, kehrte aber noch im Jahr 1945 zum ursprünglichen Vereinsnamen zurück.

Anders als die anderen Frankfurter Pioniervereine, die in diesen Jahren gegründet wurden, wie etwa Germania 94, der FC Victoria, die Frankfurter Kickers oder der 1. Bockenheimer FC, die im gehobenen Bürgertum verankert waren, stammten die Bornheimer aus dem kleinbürgerlichen Milieu. Als Spielstätte diente dem FSV in den ersten Jahren der „Prüfling“, eine städtische Spielwiese in Bornheim, 1908 erhielt der FSV einen eigenen Sportplatz an der Seckbacher Landstraße. 1931 wurde das Stadion am Bornheimer Hang errichtet, das bis heute die Heimstätte des Vereines ist.

Die ersten weiteren Sportarten, die beim FSV neben Fußball ausgeübt wurden und teilweise noch werden, waren Handball, Leichtathletik, Boxen und Hockey. Die Handballabteilung wurde 1926 gegründet, sie hatte in ihren Anfangsjahren sowie in den 1950er und 1960er Jahren im Feldhandball ihre größten Erfolge. Das offizielle Gründungsdatum der Leichtathletikabteilung ist der 1. Dezember 1926, vor allem der Laufsport wurde aber schon seit 1902, also wenige Jahre nach der Gründung des Vereins betrieben. Insbesondere die Laufdisziplinen waren es auch, in denen Sportler des FSV erfolgreich waren. Der spätere Weltrekordler über 100 m, Armin Hary, startete ab 1960 für den Verein. Am 1. Juni 1928 folgte die Hockeyabteilung (bereits 1913 hatte es offenbar einen ersten Anlauf gegeben, diese Sportart im Verein zu etablieren) und wuchs schnell zu einer 130 Mitglieder zählenden und fünf Mannschaften stellenden Abteilung heran. Im selben Jahr wurde auch die Boxabteilung aus der Taufe gehoben, 1931 stellte der FSV mit dem Fliegengewichtler Baum Frankfurts ersten deutschen Boxmeister. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten mit Basketball (1961), Bowling (1977) und Tennis (1979) weitere Sportarten.



Text: Wikipedia

Liste der Autoren

Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen von Wikipedia beschrieben.