Freiberg

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Freiberg ist eine Kreisstadt und Bergstadt in Sachsen.

Geschichte --- Schulprojekt

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(c) Karte: CC-BY-SA OpenStreetMap.org contributors


Reklamemarken und Siegelmarken

Katalog der Reklamemarken und Siegelmarken mit einem Bezug zu Freiberg.

Allgemeine Knappschaftspensionskasse

Bleiindustrie AG

Central-Drogerie (Freiberg)

Deutsche Briefmarken-Sammler-Verband

Erzgebirgische Ausstellung Freiberg

Freiberger Bankverein

Freiberger Chemische Werke

Friedrich Wetzel & Sohn

Grumbach & Sohn

Gutmann & Gelbrich

Königlich Sächsische Bergamt


Likörfabrik Richard Wunderwald

Oberhüttenamt Freiberg

Paskal Joghurt

R. Hänsel & Co.

Schippan-Werke

Schneider & Berger

Th. Krönert

Vorschussbank Freiberg

Sonstige

Freibergsdorf

Halsbach (Freiberg)

Kleinwaltersdorf

Langenrinne

Loßnitz (Freiberg)

Zug (Freiberg)

Geschichte

Die Stadt, deren Geschichte eng mit dem Bergbau verbunden ist, entstand ab etwa um 1162/1170. Markgraf Otto von Meißen ließ zwischen 1156 und 1162 mehrere Waldhufendörfer für das Kloster Altzelle anlegen, darunter Christiansdorf. Im Jahre 1168 wurde bei Christiansdorf Silbererz entdeckt. Der Markgraf erwirkte daraufhin das Regalienrecht, um so über die in seinem Land vorhandenen, eigentlich dem königlichen Bergregal unterliegenden Bodenschätze selbst verfügen zu können. Die Zusicherung besonderer Freiheiten für die Bergleute, wie u. a. der Freiheit der Person und die Befreiung von verschiedenen Fronabgaben und -diensten, lockte zahlreiche Bergleute, Händler und Handwerker, samt ihren Familien ins Erzgebirge. Durch die Zuwanderungswelle entwickelte sich innerhalb von zwei Jahrzehnten die Stadt „Vriberge“ (1195), 1218 „Friberch“, 1227 im Stadtsiegel „Vriberch“ und 1328 „Fryberg“. 1466 werden erstmals die Bezeichnungen „Freiberg“ und „Freyberg“ verwendet. Dieser Name wird aus dem wichtigen Merkmal, der von Markgraf Otto eingeführte Berg(-bau)freiheit, also dem Schürfrecht eines jeden Zuwanderers, hergeleitet.[13] Gegen eine entsprechende Abgabe durfte jeder nach dem Silbererz schürfen und konnte jeder eine Berechtigung zum Abbau erlangen. Das Silber durfte ausschließlich an die markgräfliche Münze verkauft werden.[14] Im hohen Mittelalter war Freiberg die größte Stadt der Mark Meißen und wichtiger Handelsstandort. Ihr Silberreichtum und die bedeutsame Münzstatte machten das Kurfürstentum Sachsen zu einem wohlhabenden Staatswesen. Das berühmte Freiberger Stadt- und Bergrecht (ius Fribergensis), erstmals 1233 erwähnt, erlangte ab 1307 in schriftlicher Form große Bedeutung für das Erzgebirge.[14] 1765 wurde die Bergakademie gegründet, eine der weltweit ältesten bergbautechnischen Hochschulen. 1913 wurde der Silberbergbau aufgrund des Verfalls des Silberpreises eingestellt. Vor dem Zweiten Weltkrieg wiederum aufgenommen, gab es bis 1969 wieder verstärkt Bergbauaktivitäten zur Blei-, Zink- und Zinngewinnung.

Freiberg ist der Namensgeber für das 1853 durch Gustav Adolf Kenngott benannte Mineral Freibergit. → Hauptartikel: Luftangriff auf Freiberg

Ein amerikanischer Luftangriff auf Freiberg, besonders auf die Bahnhofsvorstadt, am 7. Oktober 1944 forderte 172 Todesopfer.[15]

2015 ereigneten sich in Freiberg ein Sprengstoffanschlag auf ein Asylbewerberheim sowie fremdenfeindliche Ausschreitungen gegen einen Flüchtlingskonvoi, wodurch der Ort bundesweit in die Medien geriet.[16][17][18][19]


Text: Wikipedia

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