Fußartillerie-Bataillon Nr. 13
Das Königlich Preußische Fußartillerie-Bataillon Nr. 13 hat seine Wurzeln in der württembergischen Artillerie und wurde am 14. November 1805 als Kompanie der württembergischen Artillerie gegründet. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zum Königlich Württembergischen Fußartillerie-Bataillon Nr. 13, bevor es 1893 auf den preußischen Etat übernommen wurde. Im Jahr 1901 wurde ein zweites Bataillon aufgestellt und beide Einheiten zum Fußartillerie-Regiment Nr. 13 vereinigt. Am 27. Januar 1902 erhielt das Regiment den Namen "Hohenzollerisches Fußartillerie-Regiment Nr. 13".
Während des Ersten Weltkriegs wurde das Regiment an der Westfront eingesetzt und war dort hauptsächlich mit schwerer Artillerie betraut, die in den Stellungskämpfen einen zunehmenden Stellenwert hatte. Das Regiment verfügte zu Beginn des Krieges über zwei Bataillone mit je vier Batterien und wurde im Verlauf des Krieges mehrfach reorganisiert.
Der Standort des Regiments war vor dem Krieg in Ulm, im heutigen Baden-Württemberg, sowie teilweise in Breisach am Rhein. Das I. Bataillon war überwiegend in Ulm stationiert, das II. Bataillon in Breisach. Da das Regiment als Kriegsformation aufgestellt wurde, hatte es keinen dauerhaften Friedensstandort, die Ersatzbataillone waren in Illkirch bei Straßburg stationiert.