Göllnitz

Aus veikkos-archiv
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Die frühere Gemeinde Göllnitz ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Sallgast.

Siegelmarken

Geschichte

Göllnitz wurde erstmals 1346 als „Gelnitz“ urkundlich erwähnt und gehörte zum Besitz des Zisterzienserklosters Doberlug. Der Ortsname stammt aus dem Slawischen und bezeichnet einen Platz im Wald, an dem es Hirsche gibt. Die Kirche des Dorfes entstand vermutlich Ende des 13. oder in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts, wurde nach einem Brand im 18. Jahrhundert baulich verändert und mehrfach restauriert, zuletzt in den 1990er Jahren.

Im 19. und 20. Jahrhundert gehörte Göllnitz zum Kreis Luckau, hatte 1933 479 und 1939 448 Einwohner. Die Entwicklung des Ortes war eng mit den Verwaltungsstrukturen und Gebietsreformen der Niederlausitz und Preußens verbunden.