Gartz (Oder)

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Ortsführer

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(c) Karte: CC-BY-SA OpenStreetMap.org contributors

Gartz an der Oder entwickelte sich aus einer slawischen Siedlung, die 1124 erstmals als Gardez erwähnt wurde. 1249 erhielt der Ort von Herzog Barnim I. das Magdeburger Stadtrecht, wodurch sich Gartz zu einer befestigten Stadt mit Mauern, Toren und einer eigenen Kirche entwickelte. Die Lage an der Oder machte den Ort früh zu einem wichtigen Handelsplatz, und bereits im 14. Jahrhundert bestand eine Brücke über den Fluss, die den Verkehr zwischen Pommern, Brandenburg und Stettin erleichterte.

Im Mittelalter entstanden mehrere kirchliche Einrichtungen, darunter ein Nonnenkloster und ein Augustinerkloster, die jedoch in der Reformation aufgelöst wurden. Die Stadt war mehrfach von Bränden betroffen, besonders 1624, als große Teile der historischen Bausubstanz zerstört wurden. Dennoch blieb Gartz ein regional bedeutender Ort, der im Herzogtum Pommern und später in der preußischen Provinz Pommern eine Rolle als Grenz- und Handelsstadt spielte.

Im Zweiten Weltkrieg wurde Gartz zu etwa 80 % zerstört, und die Oderbrücke wurde nach 1945 nicht wieder aufgebaut. Nach Kriegsende lag die Stadt im Osten der sowjetischen Besatzungszone und wurde später Teil der DDR. Mit der Verwaltungsreform kam Gartz zunächst in den Kreis Randow und ab 1950 in den Kreis Angermünde. Seit der deutschen Wiedervereinigung gehört die Stadt zum Land Brandenburg und liegt heute im Landkreis Uckermark, direkt am Nationalpark Unteres Odertal.

Reklamemarken und Siegelmarken

Verzeichnis der sortierten Reklamemarken und Siegelmarken mit einem Bezug zu Gartz.

Amtsgericht Gartz (Oder)