Grünow

Aus veikkos-archiv
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Grünow in Mecklenburg wurde erstmals 1324 als "Grunowe" urkundlich erwähnt und bedeutet "grüne Aue". Die Feldsteinkirche des Ortes stammt aus dem späten 14. Jahrhundert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Grünow von Tillys Heer verwüstet.

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war das Dorf von Landwirtschaft geprägt, mit acht größeren Bauernhöfen und mehreren Büdnereien. Während des Zweiten Weltkriegs und der sowjetischen Besatzungszeit erlebten die Bewohner Angst und Trennung, bis die russischen Truppen 1994 abzogen. In der Nähe des Forsthauses existierte ab 1940 ein Gefangenenlager mit zwei Baracken.

Heute besteht Grünow aus den Ortsteilen Grünow und Ollendorf und liegt idyllisch am Rand des Müritz-Nationalparks.

Siegelmarke