Königliches Wilhelms-Gymnasium Stettin

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Das Königliche Wilhelms-Gymnasium zu Stettin wurde 1879 gegründet, um den Bedarf an einer weiteren höheren Schule in der damals stark wachsenden Stadt zu decken. Die Schule entstand auf einem großzügigen Grundstück an der Deutschen Straße im Stadtteil Westend, das vom Bauverein Westend-Stettin als Geschenk zur Verfügung gestellt wurde.

Das erste Schulgebäude wurde 1880 fertiggestellt und bot Platz für sechs Gymnasialklassen sowie Vorschulklassen. Die Unterrichtseinrichtung wurde nach König Wilhelm I. von Preußen benannt, was die offizielle Bezeichnung und die Bedeutung der Schule unterstreicht. Im Laufe der Zeit erlebte das Gymnasium eine stetige Zunahme der Schülerzahlen und war eine angesehene Bildungsanstalt in der Region.

Das Gebäude und die Schule existierten bis zum Zweiten Weltkrieg, doch 1944 wurde das Gymnasium bei Luftangriffen stark beschädigt, was das Ende der Einrichtung bedeutete. Die Schule lag im gehobenen, neu entstehenden Westend von Stettin, das für seine großzügigen Bauten und Wohnviertel bekannt war.

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