Neu Negentin
Neu-Negentin in Mecklenburg wurde erstmals 1624 urkundlich erwähnt und entwickelte sich bis etwa 1700 zu einem Angerdorf. Das Dorf war seit seiner Gründung ein Stadt- und Hospitalgut von St. Spiritus Greifswald und wurde 1788 durch Zusammenlegung der drei Bauernhöfe zu einem Gutshof umgestaltet.
1849 entstand das Gutshaus, und im 19. Jahrhundert erhielt Neu-Negentin einen Eisenbahnanschluss an die Greifswald-Jarmener Kleinbahn, der die wirtschaftliche Entwicklung förderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut im Zuge der Bodenreform aufgesiedelt und an Neubauern vergeben, die 1952 eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) gründeten. Die Region um Neu-Negentin ist zudem seit der Jungsteinzeit besiedelt, wovon zwei Großsteingräber aus der Trichterbecherkultur zeugen.
Gut Neu Negentin
Das Gut Neu-Negentin in Mecklenburg wurde erstmals 1624 urkundlich erwähnt und war seitdem ein Stadt- und Hospitalgut von St. Spiritus in Greifswald. Es bestand aus dem Gutshof und wenigen Landarbeiterhäusern und wurde in der Regel verpachtet, wobei die Einnahmen dem Eigentümer zuflossen. 1848 verfügte das Gut über 954 Morgen Acker und 91 Morgen Wiesen, und um 1939 war es zu zwei Dritteln im Besitz der Stadt Greifswald und zu einem Drittel beim Hospital St. Spiritus, mit M. Fleischmann als Pächter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gut im Rahmen der Bodenreform enteignet und aufgesiedelt.