Neustädter Kirche (Erlangen)

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Reklamemarke mit Neustädter Kirche

Die Neustädter Kirche ist das Kirchengebäude der evangelisch-lutherischen Gemeinde in der 1686 gegründeten Neustadt Erlangen sowie Universitätskirche der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Neben der evangelisch-reformierten Hugenottenkirche und der evangelisch-lutherischen Altstädter Dreifaltigkeitskirche ist sie eine der drei großen Kirchen der Innenstadt, deren Türme bis heute das Stadtbild prägen.


Geschichte

Der Erlass zur Gemeindegründung wurde am 22. Januar 1703 von Markgraf Christian Ernst unterzeichnet.

Der fränkisch-preußische Rechtsphilosoph und konservative Politiker Friedrich Julius Stahl, später Professor an der Erlanger Universität, trat am 6. November 1819 durch die Taufe in der Neustädter Kirche vom Judentum zum Protestantismus über.


Architektur - Die Kirchen im Plankonzept der Barockstadt

Die Architektur der Kirche bildet mit der Altstädter Kirche und der Hugenottenkirche eine Einheit. Dies wird schon an der Lage deutlich. Obwohl alle drei Kirchen sich auf der typischen West-Ost-Achse befinden, sind nur die beiden lutherischen Kirchen (Altstädter Kirche, Neustädter Kirche) geostet, also mit dem Chor in Richtung Osten gebaut. Ihr Turm steht auf der Westseite der Kirche. Die Hugenottenkirche ist genau spiegelverkehrt angelegt. Die Achse dazu bildet die Hauptstraße. Dazu befinden sich die beiden lutherischen Kirchen etwa auf einer von Norden nach Süden gezogenen Achse, die in ihrem Zentrum das Schloss hat.


Die Fassade

Auffällig an der Fassade ist vor allem das Säulenkonzept, das alle drei großen Innenstadtkirchen verbindet. Betrachtet man den Turm, so stellt man fest, dass er viergeteilt ist. Es finden sich an seinen vier Ecken von unten nach oben: dorische Kapitelle, ionische Kapitelle und korinthische Kapitelle. Darüber ist dann jeweils eine Aussichtsplattform, in deren Mitte sich dann ein kleiner achteckiger Turmaufsatz befindet.



Text: Wikipedia

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