Neustadt (Main)

Aus veikkos-archiv
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Die Geschichte von Neustadt am Main reicht bis in die Antike zurück: Der Ort wurde erstmals um 150 n. Chr. als Locoritum („Furt im See“) erwähnt, wobei ein keltischer See als Heiligtum schon um 1200 v. Chr. existierte. Im Jahr 769 wurde das Kloster Neustadt gegründet, das später zu einem bedeutenden Benediktinerkloster wurde und das Leben im Ort über Jahrhunderte bestimmte. Die Klostergründung wurde von Karl dem Großen gefördert, der dem Kloster umfangreiche Ländereien im Spessart schenkte.

Im Mittelalter war Neustadt wiederholt Schauplatz von Machtkämpfen zwischen dem Kloster, dem Bistum Würzburg und verschiedenen Adelsfamilien, wobei es mehrfach gelang, zeitweise eine gewisse Unabhängigkeit zu erlangen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Neustadt mehrfach geplündert.

Mit der Säkularisation 1803 wurde das Kloster aufgelöst, und der Ort kam über verschiedene Herrschaften 1814 endgültig zu Bayern. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen von 1818. Bis heute prägen die Geschichte des Klosters und die lange klösterliche Tradition das kulturelle Erbe von Neustadt am Main.

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