Neustadt (Schwarzwald)

Aus veikkos-archiv
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Die Geschichte von Neustadt im Schwarzwald beginnt mit der Gründung durch Heinrich I. von Fürstenberg im Jahr 1275, wobei bereits zuvor kleinere Siedlungen wie Honvirst und Guta existierten. Im Mittelalter war Neustadt eine bedeutende Salzstadt mit eigenem Salzhandelsplatz und war zudem Gerichtsort mit Hochgericht. 1335 wurde Neustadt als fürstenbergische Zollstätte erwähnt, 1447 erhielt die Stadt das Marktrecht durch Graf Heinrich von Fürstenberg.

Im 17. und 19. Jahrhundert wurde Neustadt mehrmals durch große Brände zerstört, besonders 1817. Von 1669 bis 1806 bestand ein Kapuzinerkloster in der Stadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Neustadt mehrfach bombardiert, wobei es 1945 zu schweren Schäden kam.

Im Zuge der Gemeindereform wurde Neustadt am 1. Juli 1971 mit Titisee und Rudenberg zur Stadt Titisee-Neustadt zusammengeschlossen, später kamen Schwärzenbach, Waldau und Langenordnach hinzu. Heute feiert die Stadt 750 Jahre Geschichte und hat sich zu einem wichtigen Zentrum im Hochschwarzwald entwickelt.

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