Niedergörlsdorf

Aus veikkos-archiv
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Niedergörlsdorf im Kreis Lebus wurde vermutlich im 13. Jahrhundert gegründet, wie viele Dörfer der Region, die im Zuge der deutschen Ostsiedlung entstanden. Der Ort war Teil des historischen Kreises Lebus, der ab 1867 zum Norddeutschen Bund und ab 1871 zum Deutschen Reich gehörte. Im 19. Jahrhundert bestanden in Niedergörlsdorf sowohl eine Gemeinde als auch ein Gutsbezirk, die jeweils eigene Einwohnerzahlen aufwiesen. Die Dorfkirche von Niedergörlsdorf stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert und wurde mehrfach baulich verändert, unter anderem erhielt der Turm 1743 einen barocken Aufbau und 1836 einen klassizistischen Aufsatz. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Kirchturm beschädigt und 1950 mit einem Pyramidendach restauriert. Nach dem Krieg wurde das Gebiet von der Roten Armee besetzt, und der Kreis Lebus wurde 1950 aufgelöst. Heute ist Niedergörlsdorf ein Ortsteil in der Region Märkisch-Oderland in Brandenburg.

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