Rathaus Altona

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Siegelmarke der Abteilung für Fürsorgeerziehung vom Magistrat
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Das Altonaer Rathaus am Platz der Republik in Hamburg-Altona (Altstadt) ist seit 1898 das (zeitlich dritte) Rathaus der bis 1938 selbständigen Stadt Altona. Ursprünglich war der Bau das Bahnhofsgebäude der Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft, das 1898 einige hundert Meter nördlich als Altonaer Hauptbahnhof neu errichtet wurde.


Umbau und Gestaltung

In seinem Inneren wurden durch Umbauten insbesondere der Kollegiensaal für die Stadtverordnetenversammlung (1. Obergeschoss im Nordflügel) und eine Dienstwohnung für den Oberbürgermeister (Ostflügel) geschaffen. Der Kollegiensaal wurde 1900 durch Gemälde von Ludwig Dettmann, die sich auf die frühere Zugehörigkeit zu Dänemark beziehen, ausgeschmückt.

Zentral vor der Nordseite wurde das Altonaer Kaiser-Wilhelm-Denkmal von Gustav Eberlein als Reiterstandbild von Wilhelm I. errichtet. Es wurde am 18. Juni 1898 in Anwesenheit des Kaiserpaares eingeweiht. Ursprünglich war an diesem Standort ein Bismarck-Denkmal geplant.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beherbergt das Rathaus das Bezirksamt Hamburg-Altona, der Kollegiensaal wird insbesondere für die Plenarsitzungen der Bezirksversammlung Altona genutzt. Im Südflügel, erbaut 1844, befindet sich das Standesamt; es ist aufgrund des ansehnlichen Gebäudes und seiner Lage oberhalb der Elbe ein beliebter Ort für Eheschließungen.


Das „Alte Rathaus“

Das „Alte Rathaus“ in der Königstraße war der zweite Rathausbau in Altona. Es wurde 1716-21 erbaut. Architekt war Claus Stallknecht. Es wurde im Zweiten Weltkrieg (1943) zerstört.



Text: Wikipedia

unteres Bild: Wikipedia/Wahrerwattwurm

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