Ruttebüllerkoog

Aus veikkos-archiv
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Das Amt Ruttebüllerkoog entstand im Zusammenhang mit der Eindeichung des Alten Friedrichenkooges im Jahr 1692, wodurch eine zuvor offene Bucht im Mündungsgebiet der Wiedau verlandete. Für die endgültige Abdämmung wurde ein kurzer Deich zum Hoyerkoog gebaut. Da die Bewohner von Ruttebüll zunächst wenig Interesse an dem rund 580 Hektar großen Land zeigten, dauerte es bis 1715, bis andere Investoren gefunden und die Holzbeschaffung für den Deichbau gelöst waren. Das Gebiet wurde daraufhin entwässert, landwirtschaftlich genutzt und verwaltet. Das Amt Ruttebüllerkoog war somit eng mit der Landgewinnung, der Deichverwaltung und der Organisation der neuen landwirtschaftlichen Flächen verbunden.

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