Schlabendorf

Aus veikkos-archiv
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Schlabendorf wurde erstmals im Jahr 1210 urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem typischen Dorf in Brandenburg. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Schlabendorf am See für den Braunkohletagebau Schlabendorf-Süd zur Devastierung vorgesehen, weshalb ab 1960 ein Baustopp für neue Gebäude verhängt wurde.

Nach der politischen Wende wurde die Stilllegung des Tagebaus beschlossen, wodurch die Überbaggerung abgewendet werden konnte, und aus dem gefluteten Restloch entstand der Schlabendorfer See. Am 26. Oktober 2003 wurde Schlabendorf im Zuge der Gemeindereform nach Luckau eingemeindet und 2010 erfolgte die Umbenennung in „Schlabendorf am See“. Heute erinnert der Schlabendorfer See an die tiefgreifenden Veränderungen durch den Bergbau in der Region.

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