Schwarzenbach (Saale)
Die Geschichte von Schwarzenbach an der Saale reicht bis ins 11./12. Jahrhundert zurück, als der Ort vermutlich von fränkischen Siedlern gegründet wurde und erstmals 1322 als „Swertzenbach“ urkundlich erwähnt ist. Im Mittelalter lag Schwarzenbach an wichtigen Altstraßen und einer Saalefurt, was dem Ort früh wirtschaftlichen Aufschwung brachte.
Im 14. Jahrhundert gelangte Schwarzenbach durch den Verkauf des Regnitzlands an die Burggrafen von Nürnberg 1373 und später an die Reichsritter von Hirschberg, die bis Ende des 16. Jahrhunderts die Lehensherren blieben. 1610 verlieh Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth dem Ort das Marktrecht, was die Entwicklung zum Handwerkerdorf förderte.
Nach mehreren Besitzerwechseln kam das Gebiet 1706 an die Grafen von Schönburg-Waldenburg, die das Schloss Schwarzenbach errichteten und bis 1836 das Patrimonialrecht ausübten. 1844 wurde Schwarzenbach an der Saale durch König Ludwig von Bayern zur Stadt erhoben.
Im 20. Jahrhundert erlebte die Stadt im April 1945 Angriffe im Zweiten Weltkrieg, gefolgt vom Einmarsch der US-Truppen und einem starken Zustrom von Flüchtlingen. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau und eine rege Bautätigkeit, die das Stadtbild bis heute prägt.
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