Spreetunnel



Der Spreetunnel Friedrichshagen ist ein die Spree unterquerender Fußgängertunnel am Müggelsee in Berlin. Er verbindet die Kämmereiheide bei Köpenick mit dem Müggelpark im Ortsteil Friedrichshagen. Nahe dem südlichen Ausgang befinden sich zwei beliebte Badestellen, im Volksmund „Läufer“ (wegen der geringen Wassertiefe) und „Teppich“ (wegen des dortigen grünen Rasens) genannt.
Erbaut wurde der Tunnel 1926/1927 im Stil der Neuen Sachlichkeit. Bauleiter des Tunnels war der Magistratsoberbaurat Karl Sievers. Gemeinsam mit dem Magistratsbaurat La Baume entstand das Projekt zum Bau dieses Tunnels.
Er war der erste Eisenbeton-Tunnel in Deutschland, der in Senkkasten-Bauweise unter Druckluftanwendung errichtet wurde. Der Entwurf entstammte dem Brückenbauamt Berlin und wurde von der Firma Grün & Bilfinger AG, Mannheim in etwa 16-monatiger Bauzeit für etwa eine Million Reichsmark errichtet und am 26. Mai 1927 (Christi Himmelfahrt) der Öffentlichkeit übergeben.
Für Fahrradfahrer befinden sich links und rechts der Treppen Laufspuren.
Daten
Die Überschüttung des Tunnels beträgt ca. 1,5 Meter. Die ausgebaggerte Müggelspree weist eine Tiefe von ca. 2,5 Meter auf. Das Ufergelände erhebt sich ca. 1,5 Meter über den Wasserspiegel. Der Höhenunterschied zwischen Tunnelsohle und Wasserspiegel misst ca. 8,4 Meter. Die Oberkante der Tunnelkonstruktion liegt ca. 4 Meter unter dem Wasserspiegel.
weitere Daten:
Gesamtlänge: 120,00 m
Tunnelschlauch: 80,10 m
Treppenbauten, nördlich: 19,80 m
südlich: 20,10 m
Querschnitt lichte Weite: 5,00 m
Höhe: 2,50 m
Wandstärke: 0,45 m
Text: Wikipedia
Liste der Autoren
Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen von Wikipedia beschrieben.