Tag von Potsdam

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Reichskanzler Adolf Hitler verneigt sich vor Reichspräsident Paul von Hindenburg und gibt ihm die Hand. Mit dieser demonstrativen Geste sollte suggeriert werden, dass immer noch Hindenburg der eigentliche Herr im Staat sei und von Hitler keine Gefahr ausgehe. Es war Hitlers einziger öffentlicher Auftritt in Cut und Zylinder.

Als Tag von Potsdam wird die Feierlichkeit anlässlich der Eröffnung des am 5. März 1933 gewählten deutschen Reichstages in der Potsdamer Garnisonkirche bezeichnet. Am 21. März 1933, dem 62. Jahrestag der Eröffnung des ersten Reichstags des Kaiserreiches, traten an der Verehrungsstätte der preußischen Monarchie die Abgeordneten der bürgerlichen Parteien und der NSDAP zu ihrer ersten gemeinsamen Sitzung zusammen. Die auf Publikumswirksamkeit berechnete Inszenierung sollte die Vereinigung des national-konservativen, evangelischen Lagers, vertreten durch den Reichspräsidenten Hindenburg, mit der Partei des Reichskanzlers Hitler durch feierliche Erklärungen sichtbar machen. Der Rundfunk übertrug den Festakt deutschlandweit. Bis 1945 erinnerten im deutschen Alltag das Glockenspiel der Garnisonkirche als Pausenzeichen des Deutschlandsenders und Münzen mit ihrem Bild an das Ereignis.



Text: Wikipedia

Bild: Wikipedia/Bundesarchiv, Bild 183-S38324 / CC-BY-SA

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