Torpedoboot V 116

Aus veikkos-archiv
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Das Torpedoboot V 116 war das letzte Große Torpedoboot, das die Kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg in Dienst stellte. Die Kriegserfahrungen führten 1916 zur Entwicklung eines neuen, besonders großen und stark bewaffneten Torpedoboottyps, der alliierten Zerstörern überlegen sein und sogar Gefechte mit leichten Kreuzern aufnehmen sollte. Die Marine vergab am 15. April 1916 Aufträge an vier Werften, darunter die AG Vulcan in Stettin, die V 116 bis V 118 bauen sollte. Wegen der sich verschlechternden Kriegslage verzögerte sich der Bau, sodass von den geplanten zwölf Booten nur V 116 noch fertiggestellt und am 31. Juli 1918 in Dienst gestellt wurde. Der Entwurf markierte den Höhepunkt des deutschen Torpedobootbaus im Ersten Weltkrieg, das Boot kam jedoch wegen der späten Fertigstellung kaum noch zum Einsatz.

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